Körperzellen sind Bausteine des Lebens – und doch gleichzeitig der Ort, wo bösartige Krebserkrankungen ihren Ursprung haben. Im Normalfall übernehmen Zellen die Regeneration des Körpers – indem alte Zellen durch frische ersetzt werden. Manchmal jedoch läuft dieser Prozess fehlerhaft: Neue Zellen bilden sich, ohne benötigt zu werden – und alte Zellen sterben nicht ab, obwohl sie eigentlich sollten.
Dieser Überschuss neuer Zellen wird als Tumor bezeichnet. Gutartige Tumore breiten sich nicht aus – bösartige hingegen können auch das nahegelegene Gewebe befallen oder auf andere Teile des Körpers übergreifen. In diesen Fällen spricht man von Krebs.
Das Risiko, an Krebs zu erkranken, besitzen nicht nur Erwachsene. Auch Kinder sind hiervon betroffen. Und trotzdem gibt es Unterschiede: Krebserkrankungen im Kindesalter können ganz plötzlich und ohne frühere Symptome auftreten, besitzen jedoch eine hohe Heilungsrate. Die häufigste Krebserkrankung bei Kindern ist Leukämie. Andere Krebsarten können beispielsweise Hirntumore sein, Lymphome oder auch Weichteilsarkome. Die Behandlung richtet sich nach der Krebsart sowie der Frage, wie weit fortgeschritten diese ist. Chirurgie, Strahlen- und/oder Chemotherapie sowie Onkothermie werden hier in Betracht gezogen.
